Bestimmungen

  1. Angelkarte - Die Angelkarte gilt für die eingetragene Person und berechtigt den Inhaber zur Ausübung der Sportfischerei am Gewässer entsprechend den geltenden Bestimmungen. Geangelt werden darf mit einer Rute, entsprechender Rolle, Schnur, Vorfach und Haken. Die Berechtigung zum Fischen beginnt erst mit Bezahlung und Abholung der Angelkarte. Auf Verlangen der mit der Fischereiaufsicht betrauten Personen ist jeder Angler verpflichtet, seine Angelerlaubnis vorzuzeigen.
  2. Angelgebiet - Es darf nur vom westlichen Ufer aus geangelt werden. Allerdings kann der Angler von hier aus die gesamte Flussbreite befischen. Das Gewässer ist auf seinen 3 ½ Kilometern in neun Pools eingeteilt. Die Poolgrenzen sind durch am Ufer angebrachte Schilder sowie auf einer Karte bei der Fabrik Ebbamåla ersichtlich (siehe Faltblatt).
  3. Fliegenfischen - Traditionelles Fliegenfischen ist an allen Pools erlaubt, allerdings dürfen bei einer Wasserführung unter 20 m3/S keine Sinkschnüre gefischt werden. Stromaufwürfe sind untersagt mit Ausnahme des Nymphenfischens mit der Einhandrute.
  4. Spinnfischen - Auch darf überall mit der Spinnrute gefischt werden. Bei einer geringeren Wasserführung als 20 m3/S darf das Wurfgewicht 20 g nicht überschreiten. Stromaufwürfe sind ebenso verboten wie das Reißfischen.
  5. Posenfischen - Das Fischen mit der Pose ist nur in vier Pools gestattet: 4. Maden, 5. Gösen, 7. Ebbe bäck sowie 8. Dammen. Die Beköderung mit Würmern und Maden ist nicht erlaubt.
  6. Fangquoten - Pro Tag darf ein Lachs oder eine Meerforelle entnommen werden. Im September gilt jedoch ein Entnahmeverbot für Lachs- und Meerforellenweibchen. Hechte und Barsche dürfen gefangen werden, alle anderen Fischarten dagegen müssen zurückgesetzt werden, es sei denn, es könnte sich um einen schwedischen Rekordfisch handeln.
  7. Zurücksetzen - Bachforellen, Brachsen, Alande und Aale sind zurückzusetzen, es sei denn es könnte sich um einen schwedischen Rekordfisch handeln. Für Lachse und Meerforellen gilt generell ein Schonmaß von 50 cm, im September sind alle Lachs- und Meerforellenrogner zurückzusetzen.
  8. Tipps zum Zurücksetzen - Drillen Sie den Fisch nicht länger als unbedingt nötig und benutzen Sie einen Kescher oder fassen Sie ihn mit nassen Händen. Am besten wird der Fisch noch im Wasser so vorsichtig wie möglich abgehakt. Für ein Erinnerungsfoto greift man ihn mit einer Hand an der Schwanzwurzel und mit der anderen unter der Brust. Nach einem harten Kampf erholt sich der Fisch am besten, indem man ihn gegen die Strömung hält, damit das Wasser durch seine Kiemen fließen kann. So wird er wieder schnell sein Gleichgewicht finden und an seinen Platz im Fluss zurückkehren.
  9. Wiegestation - Die Wiegestation ist nicht nur zum Ausnehmen der gefangenen Fische eingerichtet. Hier sollen alle, auch zurückgesetzte, Fische in das Fangbuch eingetragen werden. Fehlt einem Fisch die Fettflosse, notieren Sie dies bitte ebenfalls.
  10. Verstöße gegen die am Fluss geltenden Bestimmungen werden gerichtlich verfolgt!